So geht Cultural Change in Bayern und Niedersachsen
Quelle: www.cio.de
Der Konzern Swiss Life Deutschland wollte seine beiden Standorte Hannover und München stärker zusammenwachsen lassen. COO Matthias Trabandt und die anderen Geschäftsführer initiierten den Cultural Change Top-Down. Räucherstäbchen und Stuhlkreise gab es nicht, geholfen hat Scrum.
Gotzing, ein Zwölf-Seelen-Dorf aus dem Bayerischen, geriet einmal bundesweit in die Schlagzeilen. Der Dialektpfleger Hans Triebel stellte ein Verkehrsschild auf, das das Örtchen als “Tschüss-freie Zone” auswies. Aus der Landeshauptstadt München kam ein zustimmendes “Mia san mia!”. In München befindet sich auch einer der zwei Standorte von Swiss Life Deutschland. Der andere liegt in Hannover. Da also, wo man das beste Deutsch des Landes hochhält.
Dieses Bild mag illustrieren, was Matthias Trabandtmeint, wenn er von “zwei historisch gewachsenen, unterschiedlichen Kulturen” der beiden Standorte spricht. Trabandt ist Chief Operating Officer (COO) und oberster IT-Entscheider bei der deutschen Tochter desVersicherungskonzerns. Ende 2012 beschloss die Firmenspitze, die Standorte kulturell enger zusammenwachsen zu lassen. Eine gemeinsame gute Kultur, geprägt durch den Begriff der Wertschätzung, sollte entstehen. Jeder Mitarbeiter soll sich und die Kollegen besser kennenlernen, jeder soll sein eigenes Potenzial besser entwickeln können. Im Idealfall denkt und handelt der einzelne Mitarbeiter unternehmerisch.